Datenbank›Lebewesen›Amphora-Schwamm
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*Symphon amphora*. Ein Schwamm, der sich auf die Kolonisierung (und Bildung) von Lufttaschen spezialisiert hat. 1. Amphorenförmige Struktur Wie alle Schwämme benötigt auch die Amphora einen konstanten Durchfluss durch ihre Poren, um zu überleben, aber statt Wasser pumpt sie Luft. Durch Kontraktion und Ausdehnung wird feuchte Luft durch die Poren des Schwamms gepresst. Absorbierende Oberflächen nehmen Wasser und Kohlendioxid aus der Luft auf. Eine wachsartige Beschichtung verhindert den Wasserverlust. 2. Radiolytischer Stoffwechsel Das sanfte blaue Leuchten des Schwamms ist Biolumineszenz, die durch radioaktive Mineralien in den Lamellen des Schwamms (den Strukturen, die aus den verankernden Rhizoiden wachsen) erzeugt wird. Diese Strahlung spaltet Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff auf. Die Gase sammeln sich an den Höhlendecken, in denen sich die Amphora gerne ansiedelt, und bilden Taschen mit Knallgas (reiner Wasserstoff und Sauerstoff). Diese Luft kann zwar eingeatmet werden, ist aber hochentzündlich und stellt ein Explosionsrisiko dar. Die symbiotischen Bakterien des Schwamms ernähren sich von Wasserstoff und Sauerstoff und produzieren Energie und Wasser. Der Schwamm nutzt diese Energie, um Kohlenstoff aus der Luft zu binden und zu wachsen – ähnlich wie eine Pflanze auf der Erde. Bewertung: ein bemerkenswerter Schritt. Der Amphora-Schwamm könnte eine ganze Familie von Landschwämmen hervorbringen, die Nischen besiedeln, die auf der Erde von Pflanzen und Pilzen eingenommen werden. Deutet auf das Vorhandensein einer Luftblase hin. Nach oben schwimmen, um zu atmen. In der Blase jedoch keine Leuchtraketen zünden oder elektrische Geräte entladen.