Datenbank›Lebewesen›Kühlwurm
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*Schlotwurm kryocthonium*, der Schlotwurm, der Kälte von unten bringt. 1. Schlotwurm Der Körperbau des Kühlwurms ist von terrestrischen Analogien bekannt – ein röhrenförmiger Körper mit hervorstehenden Kiemen. Der Körper beherbergt eine Kolonie symbiotischer Bakterien in einer Kammer, die Trophosom genannt wird ("Futterkörper"). Diese Bakterien helfen dem Wurm, in extremen Umgebungen zu überleben. 2. Kaltwasser-Emitter Der Kryocthonier lebt in Kolonien entlang geothermaler Gradienten – von heiß bis kalt. Er nutzt den Fluss von Energie und Mineralien durch das Gestein für seine Ernährung. Die Kolonien pumpen tiefe, kalte Sole (in der Regel 4 Grad Celsius) zu den Würmern, die heißem Wasser ausgesetzt sind, und helfen so, ihre Temperatur zu regulieren. 3. Schwefelbasierter Stoffwechsel Die symbiotischen Bakterien im Kühlwurm ernähren sich von Schwefel und anderen gelösten Mineralien. Der Kühlwurm nutzt kalte Tiefseesole, um chemische Reaktionen auszulösen, die ihm helfen, Mineralien aus dem heißen Wasser der Schlote zu sammeln. Bewertung: Erzeugt Taschen aus kaltem Wasser. Kann Lebewesen anziehen, die die Umgebungshitze nicht vertragen.