Datenbank›Lebewesen›Lei-Qualle
Zuletzt aktualisiert:
Datenbank
*Anthobrachia hebesoros*, der junge Stapel von Blütenarmen. Reproduktives Stadium einer blütenartigen Qualle. 1. Polyp Trotz ihrer Ähnlichkeit mit dem Seetang hängt die Lei-Qualle bevorzugt unter Oberflächen – wo sie keine Fotosynthese betreiben kann. Dies ist die verankerte Polypenphase im Lebenszyklus einer Qualle. Die Kette von "Blüten", die unter dem Polypen wächst, sind Quallenlarven, die sogenannten Ephyra. Der Stiel selbst wird Scyphistom genannt. 2. Ephyrale Merkmale Die entstehenden Larven haben breite, flache Blütenblätter, die später in die Glocke der adulten Qualle übergehen werden. Diese Blütenblätter beherbergen bereits fotosynthetische Symbionten – es ist möglich, dass die adulte Qualle Lichtquellen sucht, um zu wachsen, ähnlich wie die irdische Mangrovenqualle. Beachte die violette Farbe, die durch das fotosynthetische Retinal erzeugt wird, das gleiche Molekül, das unsere Augen nutzen, um Licht wahrzunehmen. 3. Hitzestress Der Wachstumszyklus der Lei-Qualle wurde durch Hitzestress beschleunigt. Das gestielte Elternstadium kann seine Larven frühzeitig freisetzen, damit sie aus dem heißen, sauerstoffarmen Wasser schwimmen können. Bewertung: Anzeichen einer ökologischen Krise.