DatenbankLebewesenPeitschengorgonie

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*Gorgon mastix*, die Peitschengorgonie. Eine Weichkoralle, die den irdischen Gorgonien ähnlich ist – ihr fehlt die harte Kalksteinschale einer echten riffbildenden Koralle. 1. Irdischer Namensvetter Benannt nach der ausgestorbenen *Leptogorgia virulata*, der terrestrischen Gorgonie. Wie auch die Gorgonie ist sie ein Raubtier und muss ihren weichen Körper gegen Parasiten und Fressfeinde verteidigen. 2. Stachelverteidigung Im Gegensatz zur irdischen Gorgonie, die ein chemisches Arsenal entwickelt hat, um unerwünschten Kontakt abzuwehren, hat die Kolonie der Peitschengorgonie spezialisierte "Soldatenpolypen" gebildet, die an die Oberfläche wandern und einen brüchigen Stachel entwickeln. Wenn sie gestört werden, bricht dieser Stachel ab und setzt die Giftstoffe des Soldaten frei. Es ist unmöglich, die Wirkungen dieses Stachels auf Kolonisten zu prognostizieren, aber mechanische Ähnlichkeiten mit der berüchtigten australischen Gympie-Pflanze lassen negative Konsequenzen vermuten, die von chronischen Schmerzen bis zu völligem Schlafentzug über Wochen bis hin zu Jahren reichen. 3. Fleischfresser "Zivile" Polypen der Peitschengorgonie nutzen ihre Stacheln, um mikroskopisch kleine Beutetiere zu töten und zu verdauen. Ihnen fehlen die brüchigen Stacheln und die starken Giftstoffe der Soldatenpolypen. BEWERTUNG: Kontakt vermeiden. Den Rückschnitt mit Handwerkzeugen in Betracht ziehen.